Verkehrsgeschichtliches aus Bremen und Nordwestdeutschland
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Ehemalige Obuslinien in Bremen

8
Gröpelingen <> Burgdamm

Die alte eingleisige 7,1 Kilometer lange Straßenbahnstrecke zwischen Gröpelingen und Bremen-Burg wurde am 1.11.1949 auf Obus-Betrieb umgestellt. Anlass dafür waren die Beschwerden der amerikanischen Besatzer, die die alte Bremerhavener Straße für ihre Truppentransporte benutzen und oft durch den Straßenbahnbetrieb behindert wurden.
Nach nur zwölf Jahren, am 6.11.1961, wurde die Obuslinie 8 jedoch aufgrund von Straßenbauarbeiten und dem kostenintensiven Wartungen auf Kraftomnibusbetrieb umgestellt. Die verbleibenden Fahrzeuge gingen nach Osnabrück und Esslingen.
Köhlers
Bahnpatente
Arsten

Die Köhlers Bahnpatente GmbH erhielt im Jahr 1910 die Konzession, zwei Obuslinien in Bremen probeweise zu errichten. Die erste Obusstrecke wurde am 7. August 1910 in Arsten durch die Bremen-Arster Bahngesellschaft eröffnet. Bereits im März 1912 ging die Gesellschaft in Konkurs. Die Strecke wurde von der "Gleislose Lloydbahnen GmbH" übernommen. Der Probebetrieb endete, mittlerweile unter Obhut der Stadt, kriegsbedingt am 19. Juni 1916.
Parkbahn
Bischofstor <> Parkallee

Von der Parkbahn GmbH wird am 16. September 1910 eine zweite Obuslinie zwischen Bischofstor, Rembertistraße, Parkallee und dem Bahnübergang an der Hamburger Linie eröffnet, die jedoch am Silvestertag des Jahres 1911 wegen "schlechter Fahreigenschaften der Fahrzeuge" wieder eingestellt wird. Außerde waren die Fahrgastzahlen wegen einer parallel verlaufenden Straßenbahnlinie äußerst dürftig.